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Kommentar von Dr. Werner Tessmar-Pfohl zum Clusternet
Es gibt eine uralte deutsche Aussage, die lautet: „Einigkeit macht stark“. Was soll das aber in diesem Zusammenhang bedeuten? Viele nationale Ökonomen, aber auch viele Betriebe haben in Sachen Wettbewerb Lernprozesse hinter sich bringen müssen. In der Strategie haben wir gelernt, dass Wettbewerb nicht nur etwas Flächiges ist, oder nur ein ganzes Unternehmen in seinen Leistungen gegen ein anderes Ganzes zu stellen ist, sondern, dass es auch Möglichkeiten gibt, Zusammenarbeit und Wettbewerb zu verbinden. Dann zum Beispiel, wenn man bestimmte Aufgaben herausschälen kann. Wie uns eine umfassende Studie über erfolgreiche Branchenentwicklungen weltweit zeigt, ist es die Verbindung von Wissenschaft, also Forschung an Hochschulen und großen wie kleinen Betrieben im Sinne einer Vernetzung, die für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation ergibt oder egeben kann und sich international damit die besten Marktpositionen erreichen lassen. Ein gutes Beispiel für den ersten in Österreich geschaffenen Cluster ist der Bereich der Automobilfertigung in der Steiermark mit zwei Leitbetrieben, Hochschulinstitutionen, Forschungseinrichtungen und einer Vielzahl von mittleren und kleineren Zulieferern. Das was hier gilt, lässt sich durchaus auch auf andere Branchen, allerdings sicher mit etwas anderen Strukturen, übertragen und dies nicht nur national sondern auch grenzüberschreitend. Dr. Werner Tessmar-Pfohl Vorstandsvorsitzender Sattler AG www.sattler-europe.com |
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